gestern war es also soweit, und wir gingen den lange geplanten cache in regensdorf an. ein wirklich eindrückliches abenteuer kann ich euch versichern und der cache gehört nicht zu unrecht auf die liste der “cool caches”! schon der einstieg in das tunnel labyrinth ist ein abenteuer für sich. natürlich mit 15 cm neuschnee noch kniffliger und eindrücklicher als ohne schnee…
ohne taschenlampe herrscht schon nach 20 metern fast nur noch dunkelheit und mensch sieht rein gar nichts mehr. aber dank dem mitgebrachten led lenser sind wir dann doch ordentlich vorwärts gekommen und haben nicht schlecht gestaunt, als uns plötzlich ein vogel aus der finsternis entgegengeflogen kam, den wir aufgeschreckt hatten… uff – schreck lass nach! ;-)
doch schnell haben wir uns vom vogelschreck erholt und sind weiter in das kanalisationssystem vorgedrungen. die warnung die wir dann tief im innern an der wand gesehen haben hat uns dann auch nicht mehr besonders erschreckt, denn schliesslich waren wir ja zu dritt und alles gestandene männer, die so leicht nichts aus der bahn wirft… – nämlich… :-)
dass der owner in seiner beschreibung davor warnt, die gänge bei regen zu betreten wird uns dann auch bald klar und wir können uns gut vorstellen, was dann dort drinn passiert. aber es hat ja nur geschneit und der wasserstand in den tunneln ist alles andere als lebensbedrohend. also weiter jungs auch wenn es immer enger wird und wir am ende nur noch gebückt durch die gänge kriechen um überhaupt noch weiter zu kommen. und die paar geister in diesen dunklen gängen haben wir einfach nicht beachtet…
am ende gibt es noch eine kleine kletterpartie und wir haben es geschafft! der cache ist gesichtet und die freude über den fund ist gross. eine mega kiste wartet darauf geöffnet zu werden… ein wirklich spezieller cache und ein nicht alltägliches abenteuer! und wer diesen coolen cache mal selber suchen will, der beginnt am besten hier! – viel vergnügen!
genau so bin ich mir gestern abend vorgekommen, als ich mit meinem neu erstandenen laserschwert auf dem balkon stand und die gegend ausgeleuchtet habe. unglaublich, was die neue led-technologie mit dem licht macht.
- ich hatte ja schon ein paar taschenlampen und die waren eigentlich immer schon von grösserer natur und haben auch nicht schlecht geleuchtet. aber die lichtstärke meiner neusten errungenschaft ist absolut genial und höchst erstaunlich für so ein kleines und kompaktes teil !!
heller gehts wirklich nicht mehr und jetzt bin ich also auch gerüstet und kann endlich auch nacht aktiv werden und den caches auch in der dunkelheit zu leibe rücken. ;-)
von was ich rede? – nun, ihr könnt es euch denken, natürlich von caches…
- ich habe jetzt auch eine starke led taschenlampe bestellt, damit ich endlich einmal auch ein night cache angehen kann. (an dieser stelle einen wink an mgb – ich bin bald bereit!) – der kleine ist auch schon ganz gespannt und freut sich auf ein nächtliches abenteuer im lampenschein. und übrigens einen lieben gruss an alle berner cacher ich habe extra für euch auch in bern einen cache platziert. sein name ist “Fischermätteli” und ich bin ja mal gespannt, wie lange es geht, bis der chm dort mal vorbei geht und ihn loggt. :-)
und für alle, die immer noch nicht recht wissen, was den falki im moment so absorbieren tut, habe ich ein erläuterndes filmli auf youtube gefunden.
und wann wirst du zum geocacher? :-)
so, endlich ruhe im stall und zeit für mich etwas zum thema geocaching zu schreiben. denn ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe es doch tatsächlich schon im zweiten anlauf geschafft, als echtes greenhorn einen cache im waid wald so zu platzieren, dass dabei kein konflikt mit einem anderen spielpunkt entsteht. und da gibt es eben auch viele punkte, die ich noch gar nicht kenne…
mensch kann in einer eng besiedelten stadt wie hier in zürich, schon fast allein deswegen schon stolz darauf sein!
aber jetzt, wo der cache mal “reviewed” und als aktiv freigeschaltet wurde, finde ich die ganze sache noch viel spannender als vorher! (ohne etwas insider wissen wäre ich wohl auch beim zweiten versuch gescheitert… :-))
meine zwei geocoins, sowie mein travel bug sind also jetzt unterwegs und ich bin mal gespannt, wie lange ich sie “tracken” kann und wo ihre reise hin geht.
fazit: ich würde sagen, dass mit dem platzieren eines eigenen caches, das spiel sofort an dynamik zu nimmt und die spannung steigt. die cacher kommen so schnell vorbei, dass ich echt überrascht war und mit dem gedanken spiele, mir eine stirnlampe anzuschaffen um auch nachts auf die suche zu gehen… – ein hauch von alaska, der mich hier in den bann zu ziehen scheint.
- mal sehen, wie lange es noch dauert, bis ich nachts heullaute von mir gebe und von der freiheit der wölfe zu träumen anfange… ;-)
ende der durchsage.
abspann.
lucky luck reitet über den hügel der abend sonne entgegen.
gute nacht – und heult gut! :-)
gestern wollten mein kleiner und ich unseren ersten schatz verstecken. haben wir auch getan, aber am abend hatte ich dann ein e-mail eines reviewers bekommen mit dem hinweis, dass unser standort nur 107 meter vom stage10 des “waldläufer multicache” entfernt sei und deshalb zu nahe am stage10. – der abstand muss mindestens 160 meter betragen. so ein pech aber auch… nun heisst es also den standort verschieben und nochmals anmelden. – und so hätte es ausgesehen…

nach dem verstecken des caches sind wir dann noch in richtung katzensee gefahren und haben dort den cache “ehrensache” gesucht. als wir den weg entlang gekommen sind, standen dort schon zwei leute herum und suchten ganz intensiv. wir gesellten uns natürlich dazu und suchten zu viert weiter. dann kamen drei weitere cacher und am ende gar noch der eigentümer persönlich!
sofort wurde aus der cache suche ein geocacher happening und es war lustig und aufregend, einmal mit anderen cachern zu sprechen und die eigenen erfahrungen auszutauschen. auch die verschiedenen gps systeme wurden natürlich bewundert, erklärt und begutachtet (ich war übrigens der einzige mit einem iphone )

- wie ihr seht, kann also auch dieses hobby sehr verbindend sein und mensch lernt schnell neue leute kennen und ist auch sofort per du!
- cool… ;-)
unser wochenende stand ganz im zeichen von geocaching und wir haben insgesamt sechs caches gefunden und bei einem siebten total versagt und nach einer halben stunde suchen aufgegeben. eine schatzsuche führte uns in die stadtgärtnerei zürich, in welcher nämlich auch ein schatz versteckt ist.
die stadtgärtnerei ist aber auch ohne schatzsuche einen besuch wert und ich habe nicht schlecht gestaunt, wieviele pflanzen es dort gibt. – und nicht nur pflanzen sind dort zu beobachten, nein auch tiere gibt es dort. darunter ein ganz lustiger tucan, der den schatz mit argusaugen zu bewachen scheint…
den cache haben wir dann auch ziemlich schnell gefunden und sein versteck hat es in sich… sehr originell sage ich da nur… ihr wollt wissen, wie der züri-palmen-schatz aussieht? kein problem, ich zeige es euch! :-)
natürlich durfte mein kleiner helfer den schatz bergen und selber bestimmen, welcher gegenstand er behalten will und was er dafür hergeben tut. der kleinje ist immer noch hell begeistert von der schatzsuche und wir warten gespannt auf die bestellte cachebox, damit wir unseren eigenen schatz zusammenstellen können. die stadtgärtnerei haben wir anschliessend noch gründlich durchwandert und uns die treibhäuser angesehen. eine tolle sammlung an orchideen hat es dort und auch sonst haben wir nicht schlecht gestaunt, was für exoten dort herumstehen!
da die stadtgärtnerei über verschiedene gebäude verfügt, ist ein besuch auch bei regen kein problem und ich kann die lokation nur empfehlen. für geocacher sowieso ein muss wie ich finde! ;-)
@chm: zur geocaching applikation für das iphone folgendes: das programm ist nicht schlecht und im endeffekt würde ich es auch empfehlen. es findet sofort bis zu 20 caches, die in der nähe des eigenen standortes sind. für jedes cache kann mensch bequem die beschreibung, die logs und eventuelle hints gleich im programm aufrufen und alles ist sauber iphone formatiert.
die kompass und richtungsangaben habe ich nur gerade beim ersten cache verwendet, da zu ungenau. dafür kann mensch aber bei jeder cachebeschreibung auf den knopf “map” klicken und landet sofort auf der google-map, wo der cache mit einer roten stecknadel genaustens angezeigt wird. wir haben dann einfach den blauen standortpunkt mit der stecknadel zur übereinstimmung gebracht und wurden mit dieser technik bis jetzt fast immer fündig.
und hier noch ein tipp für wagemutige geocacher, die auch ab und zu mal etwas adrenalin ausschütten wollen. holt euch mal den cache surfin’ zürich, der ist wirklich cool !!
also wir haben auf jeden fall jetzt ein neues hobby… :-)
so, nun habe ich mich genügend schlau gemacht und weiss, was zu tun ist, wenn ich einen schatz gefunden habe. nach einem ersten missglückten versuch am letzten wochenende, mit dem dazu gehörenden frust, will ich dieses wochenende einen ersten erfolg! (den gesuchten cache gab es gar nicht mehr…)
- seit dieser woche ist nun auch die “offizielle” geocaching software von Groundspeak mit dem namen Geocaching im apple-store erhältlich.

im übrigen habe ich einen ganz fleissigen und total begeisterten freund gefunden, der das suchen des schatzes total ernst nimmt und es auch ganz spannend findet. ihr könnt es euch vorstellen, es ist mein kleiner, der sich schon ganz fest auf das wochenende und unsere erneute schatzsuche im waid-wald freuen tut. ich hoffe nur wir haben dort auch genügend starken empfang für die gps-daten mit dem dingsda…
also leute, drückt uns die daumen, dass es dieses mal klappt und wir endlich fündig werden. let’s geocaching! :-)