ich habe mir ja ende 2008 schon mal eine led lenser taschenlampe gakauft und damals auch schon darüber geschrieben. und jetzt hatte ich also die gelegenheit, die neuste kreation aus dem hause zweibrüder, die led lenser m7 zu testen und ein kleines video darüber zu machen. was die neue m serie da an lichtvariationen in die gegend zaubert ist in jeder hinsicht verblüffend! die lichtstärke ist noch einmal sichtlich höher als bei meiner alten led lenser p7 und die drei lichtprogramme sorgen bei jeder begebenheit für das richtige und sinnvolle licht. doch seht selber:
ich kann euch die led lenser produkte nach wie vor nur empfehlen und dank der neuen smart light technologie, natürlich in erster linie die neue m-serie!
Wenn im Juli die Ameisen ungewöhnlich tragen, wollen sie einen frühen und harten Winter ansagen.
mein letzter besuch am diesjährigen live at sunset festival wurde gestern abend trotz regen zu einem fulminanten höhepunkt! den auf dem programm stand die britisch-amerikanische band foreigner, deren musik ich schon zu schulzeiten gehört habe. und die band hat denn auch die erwartungen nicht enttäuscht und die dolder eisbahn nochmals zum kochen gebracht. schon beim ersten song “double vision” ging die post ab wie einst in mai und foreigner machte sofort klar, wos lang geht. und dann kamen sie, die alten foreigner songs einer nach dem andern und verzauberten das publikum!
ich fühlte mich zeitweise wieder wie zwanzig und zum glück hatten wir dank *trick 7* gestern abend gedeckte sitzplätze *hüstel*, denn der regen prasselte unaufhörlich hernieder und die zuschauer vor der bühne haben ganz schön was abbekommen. doch auch dieses wetter konnte der stimmung keinen abbruch antun. die musik war zu gut und still sitzen ist bei foreigner sowieso nicht möglich.
und soeben habe ich auf youtube noch ein weiteres video von gestern abend gefunden mit einer super bildqualität! da reicht mein iphone4 trotz allem nicht ganz, obwohl mich die videoqualität mehr als überzeugt hat. aber das war wohl auch eine richtige videokamera…
fazit: nach einer woche live at sunset, bin ich mehr als zufrieden mit den konzerten die ich am festival miterleben durfte! ich habe zwar locker zwei kilo zugelegt und jeden abend bier getrunken und ich muss sagen, das ittinger amber klosterbräu ist wirklich zu empfehlen. für mich gibt es kein vergleichbares konzertereignis! das live at sunset an der neuen location auf der dolder eisbahn ist einfach nur geil und ich werde mit sicherheit im nächsten sommer wieder vor ort sein.

kein gedränge, beste verpflegung, eine super sicht auf die bühne und ein tolles angebot an konzerten machen das festival für mich einzigartig und das ganze erst noch fast vor der haustür. ich bin zwar noch etwas kaputt und übernächtigt, doch voll zufrieden und bereue höchstens die 60.- franken, welche ich für die nina hagen ausgegeben habe. ansonsten absolut top und wirklich einmalig!
und auch heute wieder mehr vom foreigner konzert beim metallschädel.
it was dynamite!

auch gestern abend war ich wieder mit ihm am live at sunset festival und es standen zwei der bekanntesten schweizer bands auf dem programm. eröffnet wurde das konzertereignis durch dada ante portas aus luzern. die truppe kam frisch und munter daher und sorgte auch sofort für stimmung auf der dolder eisbahn. vor allem der sänger pirmin “pee” wirz, hüpfte herum wie ein junges reh und war voller energie, die er schon nach kurzer zeit auf das publikum übertragen hatte.
vorbei war die lethargie des vorabends und das dolder rockte wieder! nur einer, der schien noch etwas übernächtigt zu sein und genoss das spektakel gestern eher besinnlich und ruhig… ;-)

ich hatte gar nicht gewusst, wieviel bekannte musik aus dem radio auf die kappe von dada ante portas geht und war ziemlich erstaunt über die vielen, mir längst bestens bekannten songs. die band muss ich mir merken! :-)
nach einer kurzen umbau pause ging es dann etwas besinnlicher weiter mit der berner band lunik, welche in erster linie durch ihre charismatische sängerin jaël krebs getragen wird und welche eine wirklich tolle stimme hat. darum hier keine grossen worte, sondern filmische und musikalische tatsachen!
fazit: der schweizer abend hat das live at sunset wieder zurecht gerückt und in die gewohnte stimmung zurückversetzt. vor allem dada ante portas hat mit ihrem fetzigen sound die letzten gebetsschwaden von frau hagen sofort aufgelöst und davon geblasen. die luft ist wieder rein und parat für meinen letzten besuch am live at sunset von heute abend. – foreigner wir kommen! ;-)
eine weiteren konzertbericht gibts wieder drüben beim metallschädel
eigentlich hatte ich mich riesig auf nina hagen gefreut, denn ihre musik gehörte zu meiner jugend wie frank zappa und pink floyd, und nun war also die gelegenheit gekommen, die einstige “mother of punk” mal live zu erleben. doch was nina hagen gestern abend am live at sunset geboten hat, war mehr als enttäuschend!

ich würde sogar sagen, ihre religiösen ansichten sind ihr zu kopf gestiegen und irgendwie zu einem wahn geworden, der sich auch in ihren konzerten nicht mehr verstecken lässt. vor lauter “praise the lord” geschwafel kommt die musik letztendlich zu kurz und von den altbekannten songs kam nicht ein einziger. dafür religiöse hymnen in verschiedenen sprachen und zeitweise bin ich mir vorgekommen wie an einem gospelkonzert in der kirche.
viele haben es wohl im vorfeld geahnt und die dolder anlage war denn gestern abend auch nicht einmal zur hälfte voll. und so spielte nina hagen vor halb gefüllten rängen eine musik, die sich total von dem unterscheidet, was ich eigentlich erwartet hatte. das beste am konzert waren noch die paar cover versionen die die band gespielt hat, obwohl auch dies eigentlich bezeichnend war, denn am repertoire mangelt es ja eindeutig nicht. aber sie scheint ihre alten wurzeln vergessen zu haben und lebt inzwischen in einer anderen welt…
fazit: wenn ich nina hagen so sehe, dann komme ich mir alt vor. zum glück hatte ich nur einen billigen stehplatz bezahlt. das war mit abstand das bisher schlechteste konzert am diesjährigen live at sunset festival! da nützt auch ein göttlicher segen nichts mehr.
schad amme…
eine weitere konzertkritik gibt es drüben beim metallschädel.
auch gestern abend war wieder live at sunset angesagt. bei nach wie vor bestem wetter spielte die deutsche rockband reamonn auf der dolder eisbahn ihre ohrwürmer und begeisterte das publikum. der irisch stämmige sänger der band rea garvey ist sehr sympathisch und hat auch sofort den dialog mit dem publikum gesucht und zwischen den songs einige lustige bandgeschichten erzählt.

reamonn spielten fast alle bekannten songs wie million miles, through the eyes of a child, supergirl, etc. und das publikum sang dabei auch kräftig mit. die stimmung war wie immer super und die temperatur stimmte gestern auch wieder und der wind, welcher am abend vorher ziemlich kräftig geblasen hatte war auch wieder weg. alles in allem ein tolles konzert und eine wirklich gute liveband!
leider habe ich den ebenfalls anwesenden ralph gloor nirgends getroffen, dabei stand ich wie immer in der selben ecke der anlage. hinten rechts bei den stehplätzen. und auch gestern habe ich wieder ein kleines iphone4 filmchen gedreht. und jetzt dürft ihr drei mal raten welchen song ich für euch aufgenommen habe… :-)