Heute gibt es Pilze ;-)
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Ciro und der Steinpilz :-)
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so, wie auf twitter versprochen hier nun meine ausführliche konzert kritik zum gestrigen madonna konzert, welches im rahmen der diesjährigen sticky and sweet tour auf dem militärflugplatz dübendorf stattfand. vorneweg sei hier erwähnt, dass ich zum glück für ein ticket nur 80.- stutz bezahlt habe. wenn ich den vollen preis bezahlt hätte, dann hätte mich das geld echt gereut! trotzdem hier nun ein kleiner ausschnitt des konzertes.
nachdem ich vor zwei wochen im rahmen ihres 50zigsten geburtstages einen konzertmitschnitt aus dem londoner wembley stadion gesehen habe, gingen meine erwartungen eigentlich genau in richtung show der superlative. was gestern abend in dübendorf stattfand, war aber eher lagweilig und vor allem kann ich nicht begreifen, wie die organisatoren es fertig bringen, auf einem derart riesigen gelände die konzertarena so eng zu machen, dass mensch sich vorgekommt ist als wäre mensch eine ölsardine in einer büchse!
- es herrschte ein derartiges gedränge, das es schlicht unmöglich war, sich tanzend zu bewegen. wir sind uns vorgekommen wie eine horde schafe, die zusammengepfercht wurde kurz vor der abschlachtung. es gab schlicht keine möglichkeit, die arena zu verlassen um ein getränk zu holen, oder aufs wc zu gehen, ohne danach bis ans konzertende draussen zu bleiben. das ganze war ein absoluter kommerzieller grossanlass, der eigentlich nur von den tribühnenplätzen wohl wirklich zu geniessen war. und die horrenden preise für solche plätze waren schlicht eine frechheit für das gebotene.
- wenn ich denke, dass ich für das krokus konzert im stade de suisse gerade mal 60.- stutz hingeblättert habe und erst noch einen tribühnenplatz dafür bekommen habe, dann sind die relationen eindeutig klar…
ich begreiffe auch nicht, warum es nicht möglich gewesen ist, die bühne etwas höher als gerademal auf augenhöhe der menschen aufzustellen, damit wenigstens das stehende publikum eine gute sicht auf die künstler hat. das einzige, was ich gesehen habe, war eine leinwandprojektion, die nicht viel mehr geliefert hat als ein fernsehbild zu hause. die sticky and sweet tour ist in meinen augen um einiges schlechter als die zwei vorangegangenen touren und auch die show hält sich in grenzen. so gab es in meinen augen auch keinen einzigen wirklichen höhepunkt und auch die menschen in unserer umgebung sind nie richtig in schwung gekommen und die stimmung war dementsprechend auch sehr verhalten.
das madonna fit ist und ein unglaubliches laufpensum absolviert sei hier anerkannt. aber auch die vielen tanzeinlagen konnten für mich das konzert nicht retten. das beste am gestrigen abend war die flugshow der patrouille swisse, welche im rahmen des vorprogrammes stattgefunden hat und wirklich atemberaubend war! und somit muss ich wirklich sagen, dass ich das nächste mal lieber an eine flugshow gehe als an ein madonna konzert…

er war übrigens auch dort…
es gibt nichts, was es nicht gibt… ;-)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230284482027
| ja, ich habs getan! auch ich habe jetzt also so ein dingsda, mit dem ich telefonieren und auch sonst noch so einiges machen kann… – und ja, ich weiss, ich wollte eigentlich ja gar kein solches dingsda, aber besondere umstände haben es ermöglicht, billig an so ein teil zu kommen und darum konnte ich am ende nicht mehr widerstehen.
und nun muss ich gestehen, dass sich meine anfängliche skepsis in wohlwollende euphorie umgewandelt hat. je länger ich nun damit herumspiele, desto mehr funktionen kommen zum vorschein und die möglichkeiten sind deren viele! ich bin nun also soweit, dass ich menschen wie den herrn mono bewundere, die hart bleiben und sich nicht verführen lassen – das zeugt von charakter, momol. und ich stehe nun also wieder einmal als labiler charakterlump mit meinen dingsda da. :-) |
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noch eine frage an die anderen charakterlumpen, die sich auch verführen liessen: habt ihr viel höhere telefonrechnungen, seit ihr so ein dingsda habt? ich schau nämlich nicht darauf, ob ich jetzt gerade ein wireless lan habe oder nicht und wie mir scheint, geht das dingsda ziemlich viel schnell online und transferiert daten. (eine datenoption bei swisscom habe ich übrigens beim neuen abo gleich mit eingeschlossen, so, dass ich eigentlich nur die verbindungszeit bezahlen muss)
so, und nun muss ich mit meinem dingsda weiterspielen… ;-)
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Eine Geschichte von Liebe und Gewalt nachdem ich vor einigen wochen schon das erste buch von andré pilz “weine nicht mein schatz” gelesen habe, musste ich einfach auch noch sein zweites buch mit dem titel “bataillon d’amour” lesen. - nicht, weil ich gerne obszöne sprache und gewalt brauche, aber die bücher von andré pilz zeigen einem wie brutal die welt für einige menschen ist und geben einen einblick in themen, die in unserer gesellschaft meist totgeschwiegen und schon gar nicht gross diskutiert werden. |
bataillon d’amour erzählt die erschreckende geschichte einer jungen frau aus kolumbien, die unter falschen vorwänden nach deutschland gelockt wird und dort vom ersten moment an in die fänge der sexindustrie gerät und als prostituierte missbraucht wird.
- auch das zweite buch von pilz ist extrem spannend und das tempo der erzählung ist so atemberaubend, dass man das buch zwischendurch echt auf die seite legen muss um durchzuatmen. es beschreibt die unglaublichen machenschaften der sex-mafia und beschreibt ein dasein, welches wohl viele junge frauen in diesem gewerbe erdulden müssen.
Empfohlen von der Stiftung Lesen und amnesty international im Rahmen der Kampagne “Wissen gegen Willkür”:
“Bataillon d’Amour beschönigt nichts, lässt nichts offen und ist daher sehr nah an der beklemmenden Wirklichkeit. Es schildert die erschreckende Geschichte einer Kolumbianerin, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen wird. Beileibe nichts für schwache Nerven, aber für Leser, die realistische Lektüre zum Lesen suchen, sicher eine gute Wahl.”
auch dieses buch empfehle ich nur unter vorbehalt weiter – wer sich vor der schonungslosen wahrheit in diesem milieu nicht scheut, der soll es lesen, aber sagt danach nicht, ich hätte euch nicht gewarnt…